24H Burgenland Extrem 2016

Mein erster Ultralauf im Jahr 2016: 24H Burgenland Extrem

Kurze Zusammenfassung:

Ich ging ohne Erwartungen an den Start, da ich nicht wusste wie es ist 120 Km auf Asphalt zu laufen. Start war um 04:30 bei ca. -12° und es wurde eigentlich die ganze Laufzeit nie wirklich wärmer. Die ersten 50 Km waren super, ich lief mit zwei Lauffreunde einen Schnitt zwischen 6 – 7 min pro Km. Dann kam leider ein Problem, was ich schon gedacht habe, dass es mich irgendwann treffen wird. Ich trainierte zu wenig auf Asphalt. Meine rechtes Knie fing an zu schmerzen. Da sagte ich zu meinen Freunden sie sollen ihr Tempo weiter laufen, ich muss ein kleines Stück gehen. Die nächsten 10 Km waren ein hin und her zwischen Laufen und Gehen. Danach merkte ich, dass es besser wird wenn ich mich auf meine Laufhaltung konzentriere. Also Gesäß anspannen, Körpermitte aktivieren, denn Oberkörper nach vor neigen und die Ferse mit der Oberschenkelrückseite Richtung Gesäß ziehen (Pose-Methode). Dadurch erholten sich meine Gelenke und ich lief die restliche Strecke zwischen 7 – 8 min pro Km und mit mehreren Runners High weiter. Überglücklich, ziemlich KO und mit viel neuen Erfahrungen über meinen Körper kam ich nach 15H im Ziel an.

BORN TO RUN